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Friedhof

An der Straße nach Wittmund liegt der Friedhof unserer Kirchengemeinde mit der Sankt-Annen-Kapelle von 1610. Der Vorstadt- und Garnisonfriedhof wurde zum einzigen Friedhof der Kirchengemeinde Jever.

Jeder Friedhof ist ein Ort der Erinnerung, der Ruhe und Andacht und sicher auch Zeugnis der Stadtgeschichte.
Die Kirchengemeinde und ihre Mitarbeiter sind in Pflege und Gestaltung diesen Anliegen verpflichtet.

Heute gliedert sich der Friedhof an der Wittmunder Straße in einen alten und einen neuen Teil, mit unterschiedlichen Gestaltungs- und Bepflanzungsrichtlinien. Näheres dazu ist in der Friedhofsordnung nachzulesen.

Die Kirchengemeinde Jever unterhält auch an der Wiefelser Kirche einen Kirchhof, und sie betreut den jüdischen Friedhof an der Schenumer Straße zwischen Rahrdum und Cleverns.

I. Informationen der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Jever über die beiden Friedhöfe in Jever und Wiefels

Der Friedhof in Jever befindet sich zwischen der Wittmunder Straße und den Schulen am Dannhalm im Westen der Stadt. Die ca. 3 Hektar große Fläche mit zum Teil sehr altem Baumbestand ist rundherum mit Hecken eingefasst. Viele Wege durchziehen das Gelände, und so manche Ruhebank lädt zum Verweilen ein. Direkt an der Wittmunder Straße steht die St.-Annen-Kapelle aus dem Jahr 1610, daneben befindet sich das Leichenkammergebäude. Ganz in Friedhofsnähe, an der Blauen Straße Nr. 11 ist die Friedhofsverwaltung untergebracht.

Der Friedhof in Wiefels, wunderschön auf der Kirchwarf gelegen, gehört ebenfalls zur Kirchengemeinde Jever und wird auch von hier aus verwaltet.

Friedhofsbenutzer müssen weder einer bestimmten Konfession angehören, noch im Bereich des Friedhofs wohnen. Wir bieten Ihnen mehrere Bestattungsmöglichkeiten und Grabarten. So finden Sie neben den traditionellen Reihen- und und Wahlgräbern auf dem Alten Teil des Friedhofs Jever auf dem Neuen Teil Wahkgräber, Urnenwahlgräber und Rasebgräber mit vielen Rasenwegen zwischen den Grabreihen. Trauerandachten für Kirchenmitglieder gestalten die Pastorinnen und Pastoren persönlich und würdevoll in der St.-Annen-Kapelle, in der Stadtkirche (in Ausnahmefällen) und in der Kirche zu Wiefels. Andachten für Konfessionslose oder Mitglieder anderer Glaubensgemeinschaften finden in der St.-Annen-Kapelle statt.

Unser Team von Friedhofsmitarbeitern ist bei jeder Witterung für ein gepflegtes Gesamtbild im Einsatz. Die Kirchengemeinde übernimmt auf Wunsch gern Ihre Grabpflegearbeiten (Näheres hierzu erfragen Sie bitte bei der Friedhofsverwaltung – s. Kontakte).

Download: Friedhofsgebührensatzung Jever 2012, Größe: 43.71 kB

II. Grabstellen und Nutzungsrechte                                                                                                   

1. Wahlgräber

sind Grabstellen, für die Sie im Falle einer Bestattung einzeln oder für mehrere Grabstellen ein Nutzungsrecht von 30 Jahren erwerben können. Dieses kann nach Ablauf verlängert werden. In einem Wahlgrab ist es möglich. einen Sarg und bis zu zwei Urnen beizusetzen. In jedem Fall sind bei nachfolgenden Beisetzungen die Ruhefristen zu berücksichtigen.

2. Reihengräber

sind Grabstellen, deren Lagen vom Friedhofsträger bestimmt werden und für die Sie im Falle einer Erdbestattung ein einmaliges Nutzungsrecht von 25 Jahren erwerben. Dieses kann nach Ablauf der Ruhefrist nicht verlängert werden.

3. Urnengräber

sind Grabstellen, für die Sie im Falle einer Urnenbeisetzung ein Nutzungsrecht von 30 Jahren erwerben können. Entsprechend der jeweiligen Größe dieser Grabstelle ist es möglich, auch mehrere Urnen beizusetzen.

4. Gräber mit / ohne Namensnennung

Hier können Sie im Falle einer Urnenbeisetzung ein einmaliges Nutzungsrecht von 25 bzw. 30 Jahren für eine Grabstelle erwerben. Gräber mit Namensnennung erhalten einen liegenden Gedenkstein und Rasenbegrünung. Ein anonymes Urnengrab erhält nur Rasenbegrünung. Im Falle einer Erdbestattung in einem Wahlgrab mit Rasengrün ist ein liegender Gedenkstein vorgeschrieben. Auf dem Stein kann auch eine Stele zur Aufnahme der Lebensdaten errichtet werden.

5. Friedhof Wiefels

Auf dem Dorffriedhof, Südlage, können Sie Nutzungsrechte an Wahlgräbern erwerben. Auf der Nordseite werden auch Rasengräber und Urnengräber mit Namensnennung zugelassen.

III. Nach einer Beisetzung

Der Trauerblumenschmuck auf dem Grabhügel kann so lange liegen bleiben wie er noch ansehnlich ist. Im Sommer hilft es, die Blumen mit einer Gießkanne zu befeuchten, damit sie länger frisch bleiben. Anschließend wird der Grabhügel von den Hinterbliebenen hergerichtet und kann bis zum Anlegen des Grabes auch bepflanzt werden. Bitte bedenken Sie, dass ein Grab nach einer Erdbestattung zunächst immer wieder einsinken kann. Eine Grabanlage sollte deshalb erst nach etwa einem halben Jahr nach der Beisetzung errichtet werden.

Das Setzen von Grabdenkmälern ist genehmigungspflichtig, und diese Arbeiten dürfen nur von einem anerkannten Steinmetzbetrieb ausgeführt werden (s. Friedhofsordnung, die Sie in der Friedhofsverwaltung erhalten können).

Das Abräumen von zurückgegebenen Gräbern ist Sache des Nutzungsberechtigten und muss nach Absprache mit der Friedhofsverwaltung vom Nutzungsberechtigten veranlasst bzw. erledigt werden.

Weitere Details ersehen Sie in der Friedhofs- und Gebührenordnung.

 

Aus der Friedhofssatzung für die Friedhöfe in Jever und Wiefels

Gewerbliche Arbeiten

1) Gewerbetreibende haben die für den Friedhof geltenden Bestimmungen zu beachten.

2) Steinmetze bedürfen für ihre Tätigkeit auf dem Friedhof der vorherigen schriftlichen Zulassung durch den E.-luth. Oberkirchenrat. In der Zulassung sind Art und Umfang der Tätigkeit festzulegen.

3) Handwerkliche Arbeiten sind bei der Friedhofsverwaltung vorher anzumelden.

4) Der Oberkirchenrat kann eine erteilte Zulassung widerrufen, wenn der Gewerbetreibende wiederholt gegen die für den Friedhof geltenden Bestimmungen verstoßen hat oder die Voraussetzungen für die Erteilung der Zulassung entfallen sind.

5) Eine gewerbliche Tätigkeit kann vom Gemeindekirchenrat untersagt werden, wenn der Gewerbetreibende wiederholt gegen die für den Friedhof geltenden Bestimmungen verstoßen hat und ihm danach schriftlich mitgeteilt worden ist, dass die weitere gewerbliche Tätigkeit im Wiederholungsfall untersagt werdebn wird.

6) Gewerbetreibende haften gegenüber der Kirchengemeinde für alle Schäden, die sie im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit auf dem Friedhof schuldhaft verursachen.

 

Öffnungszeiten

1) Der Friedhof ist während der Tageszeit für den Besuch geöffnet. Die Öffnungszeiten sind an den Friedhofstoren angeschlagen.

2) Aus besonderem Anlass kann der Friedhof ganz oder teilweise für den Besuch geschlossen werden.

Verhalten auf dem Friedhof

1) Der Friedhof erfordert ein der Würde des Ortes entsprechendes Verhalten. Äußerungen, die sich gegen den christlichen Glauben oder die evangelische Kirche richten, sind zu unterlassen.

2) Kinder unter 12 Jahren dürfen den Friedhof nur in Begleitung und unter der Verantwortung Erwachsener betreten.

3) Auf dem Friedhof ist nicht gestattet:

a) die Wege mit Fahrzeugen aller Art ausgenommen Kinderwagen, Handwagen und Krankenfahrzeugen sowie den von den zugelassenen Gewerbetreibenden benötigten Fahrzeugen zu befahren,

b) Waren aller Art und gewerbliche Dienste anzubieten und Druckschriften zu verteilen,

c) Tiere, mit Ausnahme von Blindenhunden, mitzubringen,

d) Abraum außerhalb der dafür vorgesehenen Plätze abzulegen oder mitgebrachten Unrat auf dem Friedhof zu entsorgen,

e) Einrichtungen und Anlagen einschließlich der Grabstätten zu verunreinigen oder zu beschädigen,

f) Veränderungen an Einrichtungen und Anlagen außerhalb der eingefassten Grabstätten vorzunehmen. Insbesondere ist das Entfernen der an die Grabstätten angrenzenden Rasenstreifen wegen Unfallgefahr nicht erlaubt,

g) zu lärmen und zu spielen,

h) an Sonn- und Feiertagen und in der Nähe von Bestattungsfeiern störende Arbeiten auszuführen.

1) Foto-, Film- und Fernsehaufnahmen auf dem Friedhof, z.B. von Grabdenkmälern, und deren Verbreitung über den familiären Zweck hinaus – speziell die Einstellung in das Internet – sind grundsätzlich nicht gestattet. Ausnahmegenehmigungen bedürfen einer besonderen Begründung. Vom Verbot ausgenommen sind historisch wertvolle Grabdenkmäler sowie Denkmäler, die sich auf Grabstellen befinden, die Personen des öffentlichen Lebens betreffen.

4) Der Gemeindekirchenrat kann Ausnahmen zulassen, soweit sie mit dem Friedhofszweck und der Ordnung auf dem Friedhof vereinbar sind.

5) Besondere Veranstaltungen auf dem Friedhof bedürfen der vorherigen Zustimmung der Friedhofsverwaltung.

6) Den Anordnungen der mit der Aufsicht betrauten Personen ist Folge zu leisten. Die Friedhofsverwaltung kann Personen, die der Friedhofssatzung zuwider handeln, das Betreten des Friedhofs untersagen.