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Tagesausflug der Frauentreff der Ev. luth. Kirchengemeinde Jever am 7. Juli 2018

 „Hab´ meinen Bulli vollgeladen, voll mit netten Frauen. Als wir dann nach Leer reinkamen, fingen sie an zu schauen ….“.

Der Stadtführer Günter K. Begrüßte 23 Jeverannerinnen und zeigte ihnen sein Leer. Los ging es beim „magischen Dreieck“, wie er es nannte. Auf einen Blick konnten wir 3 Kirchtürme sehen: die ev. Lutherkirche mit dem Schwan, die katholische Kirche mit dem Hahn und die Mennoitenkirche mit dem Schiff.

Nach einem Besuch in der Lutherkirche, die für eine Hochzeit festlich geschmückt war, führte Herr K. uns am neuen Rathaus vorbei. Dort wies er stolz auf die Auszeichnung „fahrradfreundlichste Stadt in Niedersachsen 2002“ hin. Im Innenhof entdeckten wir das „Keerlke“, als Erinnerung an die berühmte Leeranerin Wilhelmine Siefken. März 2011 wurde Leer zum 10. Frauenort Niedersachsens gekürt. Die nächste Straße führte uns zum alten Rathaus. Bei strahlendem Sonnenschein zeigte sich Leer von seiner heiteren Seite. Herr K. erklärte uns wieviel Macht und Einfluss die Kirchen in früherer Zeit hatten. Der Kirchturm der Großen Kirche (ev.-reformierte Kirche) ist mit 52 m der höchste Turm, das Rathaus misst nur 50 m (FOTO altes Rathaus mit Gruppe davor), die Fassaden der Häuser prächtig und reich verziert, auch die Waage ein Zeugnis aus alter Zeit.

Inzwischen hatten wir den Hafen erreicht und konnten anhand von Markierungen nachvollziehen, wie sehr Sturmfluten die Stadt häufig bedrohten, bevor eine Schleuse gebaut wurde und die Stadt schützte. Hier am Hafen führte Herr K. uns die Wichtigkeit der gegenüberliegenden Seite vor Augen (FOTO am Hafen mit Gruppe). Dort haben in Neubauten etliche Reedereien ihren Standort, bilden die eigenen Mitarbeiter aus, haben Verbindungen in alle Welt und können es arbeitsmäßig durchaus mit Hamburg aufnehmen. Wir überqueren die Straße und haben ein total anderes Leer vor uns. Eine lange Promenade aus Schiffsplanken direkt am Wasser lädt zum Flanieren ein (FOTO an der Promenade). Links Wohnhäuser und Gärten, rechts Wasser und am anderen Ufer moderne Wohnanlagen. Urlaubsstimmung kommt auf.

Wir verlassen die Promendade und sind nach wenigen Schritten wieder in der Altstadt. Auf historischem Pflaster, das Spuren von schweren Karren aufzeigt, geht es um die enge Kurve und noch zu sehen sind an der Hausecken Kratzspuren der Räder. Wir finden uns wieder in einer Straßenzeile mit alten Giebelhäusern (FOTO), mitten drin das liebevoll restaurierte Weinhaus Wolf. Die vielseitigen Auslagen in den kleinen Geschäften laden zum Verweilen ein. Wieder wechseln wir die Richtung und sind in der moderneren Einkaufsstraße als Fahrradstraße mit Autoverkehr gelandet. Das Miteinander aller Verkehrsteilnehmer klappt sehr gut. Es wird geschaut, gekauft, gegessen und getrunken. Auch wir legen unsere wohlverdiente Mittagspause ein.

Treffpunkt ist 1 ½ Std. später bei der „Tussi mit der Tasse“ (FOTO). Im Bünting-Museum ist für uns eine Teetafel gedeckt. Wir erfahren etwas über Teeanbau, versch. Teesorten (FOTO) und Teezubereitung. Zuerst gibt es eine Tasse Darjeeling Tee als Kontrast zu dem folgenden richtigen Tee. Und dann endlich: ein Kluntje in die Tasse, heißen Bünting-Tee drauf, mit dem Rahmlöffel Sahne am Rand entgegen dem Uhrzeiger entlang (2 FOTOS von Teetafel). Nicht umrühren, dann alle Geschmacksrichtungen schmecken. Eigentlich soll der Kluntje für drei Tassen reichen! Mhmm, das schmeckt! Dazu wird noch Korinthen-Stuten mit Butter serviert. Lecker! Zum Abschluss gibt es noch eine Führung im Obergeschoss (4 FOTOS Museum) mit vielen Besonderheiten, die Büntingtee und Büntingfirma(familie) betreffen.

Vollgestopft mit neuen Eindrücken treten wir zufrieden die Rückfahrt an.

Roswitha Sabrautzky

 

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